Auf den Spuren der Templer Richtung Sagres

Auf den Spuren der Templer Richtung Sagres ! Anfahrt: Sie folgen der EN125 von Lagos aus Richtung Sagres, beim Ort Raposeira biegen Sie rechts ab nach Guadalupe.

Im Gebiet zwischen Raposeira und Sagres wurden schon immer die Götter angebetet, die Region galt als heilig. Die zahlreichen Megalithen und Menhire zwischen Vila do Bispo und Raposeira sind Zeugen dieses Kults und auch die Namensgebung von Sagres, das man mit “heilig” übersetzen kann.

Als 1314 der Großmeister der berühmten Templerordens Jaques de Molay  hingerichtet und der Orden verboten und zerschlagen wurde,  flüchteten die überlebenden Ordensritter in verschiedene Teile Europas. Eines der  Gebiete, in denen sie neu Fuß fassten, war die Westalgarve. In Portugal war der Orden nicht verboten worden, im Gegenteil, man bemühte sich um die Templer, die zu diesem Zeitpunkt die einzigen Menschen waren, die durch die Kreuzzüge bereits  Erfahrungen im Schiffbau, der Schifffahrt und der Navigation hatten.

Nach der Zerschlagung holte man gern die Templer ins Land, änderte lediglich den Namen der Bruderschaft in “Convento de Christo” und siedelte sie in der Nähe von Vila do Bispo – Sagres an. Sagres nannte man bis dahin auch Finistere- das Ende der Welt. Das Wissen der Templer sollte dieses Ende der Welt nun in eine Tür zu Neuen Welt verwandeln.

Wer seinen Urlaub in der Westalgarve verbringt, bewegt sich auf äußerst geschichtsträchtigem Boden. Man könnte meinen, dass hier ganz besonders Sagres mit seinem Fortaleza als das Tor zur Welt eine Hauptrolle spielte, das ist ganz sicher auch so.

Doch deshalb anzunehmen, dass  der Orte Vila do Bispo einfach nur der “kleine Ableger” des Fortalezas gewesen wäre, das würde diesem Ort nicht gerecht werden. Vila do Bispo war schon immer etwas Besonderes und das Dorf spielte stets eine eigene und wichtige Rolle.

 

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