The Gregorian Voices begeistern Lemgoer in St. Johann

Braune Benediktiner Mönchskutten aus grobem Leinenstoff und die Kapuze tief im Gesicht,
so zogen die acht Sänger der  Gregorian Voices  in St. Johann ein.

Der Rückraum hinter dem Podest war dunkelrot illuminiert. Ansonsten spendeten lediglich
die kleinen LED-Lämpchen an ihren Notenständern Licht, wodurch einen wirkliche mythische Atmosphäre entstand.

Musikalisch überzeugen konnte vor allem der erste Konzertteil, in dem die acht Sänger alte gregorianische Choräle sowie mittelalterliche und liturgische Gesänge präsentierten.

Die Sänger zeichneten sich durch kraftvoll zupackenden Gesang sowie ein harmonisch
aufeinander abgestimmtes Miteinander aus.

Bariton Ivan Hristov leitete mit exakten Handbewegungen das Ensemble.

Für einen fulminanten Abschluss des ersten sogenannten liturgischen Konzertteils sorgte das bekannte „Ameno“. Das klang wie ein echter gregorianischer Choral.

Kaum, dass der letzte Ton verklungen war, gab es lang anhaltenden Beifall mit stehenden Ovationen.

Den hatten sich die acht Tenöre, Baritone und Bässe auch verdient. Das Konzert wurde von einer ruhigen Natur getragen. Trotzdem haben die acht Sänger der Gregorian Voices  90 Minuten lang doch echte Schwerstarbeit geleistet.

Jeder Sänger war zu jeder Zeit voll gefordert, und hat mit seiner stimmlichen Präzision und gesanglichen Perfektion überzeugt.

Eine echte Glanzleistung war, wie die Gregorian Voices Bob Dylans „Knockin’ On Heavens Door“ interpretiert haben.

Für mich bot The Gregorian Voices ein atemberaubendes Konzert mit  einem unvergleichlichen Hörgenuss.

Da die Gregorian Voices vollständig a Capella gesungen haben war dieses Konzert für mich einzigartig!

Ich wünsche der gesamten Gruppe weiterhin gutes Gelingen auf der Konzerttournee 2018

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